Zahnaufhellung / Bleaching

 

 

Bleaching – eine schonende Therapie setzt sich durch

 

Bleichbehandlungen sind bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Das zahnmedizinische Bleichen (engl. bleaching) hat sich allerdings erst in den letzten Jahren in Deutschland etabliert.

Wurde es in den Anfangsjahren von Fachleuten noch belächelt, hat es heute seinen festen Platz im Therapieangebot gefunden.

 

Was passiert beim Bleaching?

Die Wirkung aller gängigen Bleichmittel basiert grundsätzlich auf die Freisetzung von Wasserstoffperoxid. Zusätzlich werden vermutlich Pigmente diverser Herkunft (Nahrung, Tabak, Teein usw.) aus der Zahnoberfläche herausgelöst. Für alle Bleachingmaßnahmen ist eine genaue Befundung und Indikationsstellung Voraussetzung. Dazu gehört immer eine professionelle Zahnreinigung. Auf diese Weise werden Auflagerungen der Zähne beseitigt, um eine unnötig lange Bleichtherapie zu vermeiden, die zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann.

 

Bleaching-Methoden

Alle Bleachingmethoden hellen die behandelten Zähne insgesamt auf. Sie sind jedoch nicht in der Lage, selektiv bestimmte verfärbte Areale zu bleichen. Ein befriedigendes Ergebnis ist also bei fleckförmigen Verfärbungen relativ schwer zu erreichen. Prinzipiell sind gelbbräunliche Zähne leichter aufzuhellen als graue Grundtöne.

   

Grundsätzliche Methoden

  • Das Home-Bleaching greift auf Gele zurück, die der Patient zuhause in eine für ihn individuell gefertigte Zahnschiene gibt. Für diese äußere Anwendung hat sich heute 10 bis 15 %iges Carbamidperoxid durchgesetzt.

  • Beim In-Office-Bleaching deckt der Zahnarzt das Zahnfleisch mittels einer Paste oder einer Spezialfolie (Kofferdamm) ab und lässt höher konzentriertes Bleichmittel (35 %iges Carbamidperoxid-Gel) oder 30%iges Wasserstoffperoxid 15-30 Minuten unter möglicher Wärme und Lichtbestrahlung auf die Zähne einwirken.

  • Bei der  Walking-Bleach-Methode lassen verfärbte wurzelgefüllte Zähne durch ein internes Bleaching aufhellen. Typische Graufärbungen der Zähne entstehen oft durch Eiseneinlagerungen. Diese stammen aus zerfallendem Hämoglobin als Rückstand kleiner Blutungen in den Dentinkanälchen.

 

Weitere Verfärbungsursachen können fehlerhafte Wurzelfüllung sein. Ebenso Rest- und Sekundärkaries können zumeist durch die sehr dünne Zahnschicht durchschimmern. Um diese Verfärbungen zu beseitigen, wird in der ersten Behandlung unter speziellen Schutzmaßnahmen das entsprechende Präparat in die Zahnhöhle eingefüllt und mit einer provisorischen Deckfüllung versehen. Je nach Farbumschlag wird dieses Medikament nach 2-3 Tagen erneut gewechselt Beim Erreichen der gewünschten Zahnfarbe wird es letztlich entfernt.

 

Der Hauptunterschied besteht u.a. in der Anwendung und der Konzentration des Bleichmediums.

 

Wissenschaftliche Studien haben u.a. gezeigt, dass eine Homebleaching-Therapie häufiger zu Auffälligkeiten am Zahn führt als das Bleachen in der Praxis.

 

Kontraindikationen

Grundsätzlich sollte auf eine Bleaching-Behandlung sollte verzichtet werden bei:

  • Schwangerschaft

  • Allergien gegen die Inhaltsstoffe

  • freiliegenden Zahnhälsen

  • tiefen Zahnschmelzrissen

  • sowie bei Kindern

 

 

Schonend schöner durch Korrektur von Zahnverfärbungen!

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